Kein Streusalz mehr - bitte Vorsicht auf der Straße!
Die städtischen Streusalzvorräte sind aufgebraucht und Nachschub ist nicht in Sicht. Nur noch für einen Streudurchgang bei Blitzeis hat Bauhofleiter Dabelstein eine Reserve. Der Winterdienst in den nächsten Tagen kann daher nur noch sehr eingeschränkt durchgeführt werden.
Die eingelagerten 15 t Streusalz wurden durch Mischung mit Granulat im Verhältnis von 1: 10 schon gestreckt und dosiert auf die Straßen aufgebracht. 37 km Gemeindestraßen fallen in die Zuständigkeit des Bauhofes. Um die überörtlichen Straßen, die mit 18 km durch das Stadtgebiet führen, kümmert sich die Straßenmeisterei Lübeck.
Die Mitarbeiter des Bauhofes sind fast nur noch mit dem Winterdienst beschäftigt. Zusätzlich wurden bis jetzt 155 Überstunden geleistet. Für den Personal- und Geräteeinsatz sowie Streumittel sind der Stadt bis jetzt rd. 12.000 € Mehrkosten entstanden. Von den zu befürchtenden Straßenschäden noch ganz abgesehen.
Die Nachbestellung vom 08. Januar 2010 ist bisher noch nicht angekommen. Der Bauhofleiter hat stattdessen die Nachricht erhalten, dass die Städte und Gemeinden bis auf weiteres nicht mit Salzlieferungen rechnen können. Vorrangig werden zunächst die Autobahnmeistereien bedient.
Der Bürgermeister bittet alle Verkehrsteilnehmer um besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Brücken, Unterführungen, Einmündungsbereiche, Fuß- und Radwegquerungen sind besondere Gefahrenpunkte und verlangen eine ganz besondere Vorsicht.



